Quadrat Bottrop |
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Amerikanische Malerei 1950 bis 1970 |
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Raumansicht Josef Albers Museum, Bottrop © Josef Albers Museum, Bottrop |
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Das Museum Folkwang Essen besitzt eine der besten Sammlungen amerikanischer Kunst der Zeit zwischen 1950 und 1970 in Deutschland. Diese Werkgruppe, die unter Paul Vogt erworben wurde, umfasst bedeutende Gemälde und Skulpturen des Abstrakten Expressionismus und der Minimal Art von Mark Rothko, Barnett Newman, Franz Kline, Jackson Pollock, Morris Louis, Ad Reinhardt, Sam Francis, Kenneth Noland, Donald Judd, Dan Flavin und Frank Stella. Sie markiert in der Essener Sammlung diese entscheidende Zäsur in der Geschichte der Kunst des 20. Jahrhunderts. |
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Raumansicht2 Josef Albers Museum, Bottrop © Josef Albers Museum, Bottrop |
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Albers, der Deutschland 1933 verließ, unterrichtete in den USA am Black Mountain College und an der Yale University und wurde zu einem Lehrer von eminenter Wirkung. In den vierziger Jahren entwickelte er zunehmend auch eine eigenständige künstlerische Position, die sich in wichtigen Aspekten mit den Interessen der Maler des Abstrakten Expressionismus berührt. |
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Raumansicht1 Josef Albers Museum, Bottrop © Josef Albers Museum, Bottrop |
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Albers war dann auch, gemeinsam mit Piet Mondrian, derjenige europäische Maler, der am Beginn der 1960er Jahre für eine neue Generation amerikanischer Künstler, die unter dem Begriff ‚Minimal Art’ zusammengefasst wurden, Möglichkeiten entwickelt hatte, die über bestimmte Prämissen des Abstrakten Expressionismus hinausführten. In die ‚anonyme’ Komposition ist eine Eigenbewegung eingeschrieben. Die Vorstellung eines privilegierten Künstlerautors, der sich im Werk in seiner besonderen Individualität entäußert, verliert ihre Geltung. |
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