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MiR Gelsenkirchen
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Premieren
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AIDA PREMIERE 26. OKTOBER 2008 GROSSES HAUS
CANDIDE PREMIERE 12. OKTOBER 2008 GROSSES HAUS
DIDO UND AENEAS PREMIERE 9. MAI 2009 KLEINES HAUS
DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL PREMIERE 6. JUNI 2009 KLEINES HAUS
DIE HERZOGIN VON CHICAGO PREMIERE 28. FEBRUAR 2009 GROSSES HAUS
EDITH PIAF PREMIERE 17. OKTOBER 2008 KLEINES HAUS
EICHBAUM-OPER (UA) PREMIEREIM JUNI 2009 U-BAHN STATION EICHBAUM
GROSSSTADT-TRIPTYCHON PREMIERE 19. APRIL 2009 KLEINES HAUS
HERR SCHNEE PREMIERE 23. NOVEMBER 2008 KLEINES HAUS
LA CAGE AUX FOLLES PREMIERE 22. NOVEMBER 2008 GROSSES HAUS
PETER GRIMES PREMIERE 24. JANUAR 2009 GROSSES HAUS
SAMSON ET DALILA PREMIERE 21. MÄRZ 2009 GROSSES HAUS
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AIDA
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VON GIUSEPPE VERDI LIBRETTO VON ANTONIO GHISLANZONI UA 1871 IN ITALIENISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN
PREMIERE 26. OKTOBER 2008 GROSSES HAUS
TERMINE 30. OKTOBER 2008 8. NOVEMBER 2008 21. NOVEMBER 2008 23. NOVEMBER 2008 5. DEZEMBER 2008
MUSIKALISCHE LEITUNG SAMUEL BÄCHLI INSZENIERUNG ROLAND SCHWAB BÜHNE HANS DIETER SCHAAL KOSTÜME RENÉE LISTERDAL CHOREINSTUDIERUNG CHRISTIAN JEUB DRAMATURGIE ANNA MELCHER
Äthiopien und Ägypten befinden sich im Krieg. Der ägyptische Feldherr Radamès liebt die äthiopische, von seinem Volk versklavte Königstochter Aida – und sie ihn. Aber auch die ägyptische Königstochter Amneris liebt den Feldherrn – eifersüchtig und rücksichtslos. Ausgerechnet durch einen Sieg gegen Aidas Volk hofft Radamès, von seinem König Freiheit für seine Geliebte fordern zu dürfen. Rettungslos geraten die Liebenden im Räderwerk religiöser und politischer Intrigen sowie der verzweifelten Rachelust von Amneris zwischen alle Fronten. Lebendig begraben besingen Aida und Radamès, der Wirklichkeit entkommen, ihre unauslöschliche Liebe. Im Stil der Großen Oper und des Belcanto entwickelt sich in einem imaginären ägyptischen Weltreich ein psychologisches Kammerspiel. Gleichzeitig entsteht im historischen Gewand eine packende Vision über die abendländische Apokalypse des 20. Jahrhunderts.
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CANDIDE
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VON LEONARD BERNSTEIN BUCH NACH VOLTAIRE VON HUGH WHEELER UA 1956 IN DEUTSCHER SPRACHE
PREMIERE 12. OKTOBER 2008 GROSSES HAUS
TERMINE 18. OKTOBER 2008 31. OKTOBER 2008 2. NOVEMBER 2008 16. NOVEMBER 2008 27. NOVEMBER 2008
MUSIKALISCHE LEITUNG RASMUS BAUMANN INSZENIERUNG GIL MEHMERT BÜHNE ALISSA KOLBUSCH KOSTÜME STEFFI BRUHN CHOREINSTUDIERUNG CHRISTIAN JEUB DRAMATURGIE JULIANE SCHUNKE
Die Beste aller möglichen Welten liegt im Herzen Europas: in Westfalen. So lernt es der junge Candide, der bei seinen fettleibigen Verwandten aufwächst, von seinem Hauslehrer Dr. Pangloss. Dieser maßlose Optimist verkauft den jungen Leuten die Welt als Sahnetorte. Denn: Schließt man alle anderen Welten aus, ist jene, in der man lebt, natürlich die beste aller möglichen. Und Candide glaubt es gern, ist er doch in seine appetitliche Cousine Kunigunde vernarrt. Aber da klopft ihm die Realität auf die Schulter: Alle lieben und töten nach Herzenslust. Auf der Suche quer über die Kontinente nach der im Krieg verschleppten Kunigunde macht Candide Bekanntschaft mit Inquisition, Pest, Syphilis, Reichtum, Dekadenz und deren ausgelassenen Protagonisten. Wenn das die Beste aller möglichen Welten ist, wo soll das enden?
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DIDO UND AENEAS
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VON HENRY PURCELL LIBRETTO VON NAHUM TATE UA 1689 IN ENGLISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN
PREMIERE 9. MAI 2009 KLEINES HAUS
TERMINE 13. MAI 2009 21. MAI 2009
MUSIKALISCHE LEITUNG SAMUEL BÄCHLI INSZENIERUNG BERND SCHINDOWSKI BÜHNE MANFRED DORRA KOSTÜME ANDREAS MEYER CHOREINSTUDIERUNG CHRISTIAN JEUB DRAMATURGIE ANNA MELCHER
Dido, die Königin Karthagos, hat nach dem Tod ihres Mannes der Liebe entsagt. Sie bricht ihren Schwur für Aeneas, den trojanischen Helden, der in Italien ein neues Reich gründen soll und an afrikanischen Ufern strandet. Ein Gewitter und ein vermeintlich göttlicher Befehl zur Weiterreise zerstören das Liebesglück. Aeneas stellt die Pflicht über das Gefühl und verlässt Dido. Sie glaubt an eine untilgbare Schuld, von der sie nur der Tod erlösen kann. Zwischen Palast, Höhle, Wald und Küste sorgen im barocken Stil Hexen, Seeleute, Jäger und Dämonen im Sinne Shakespeares dafür, dass die Tragik mit grellen und grotesken Tönen angefüllt wird. Doch wenn Dido in einem schlichten Lamento ihr tödliches Schicksal beklagt, spricht die Musik der Figur eine innere Würde zu, die in ihrer Wahrhaftigkeit keiner barocken Effekte mehr bedarf.
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DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL
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VON WOFGANG AMADEUS MOZART LIBRETTO VON JOHANN GOTTLIEB STEPHANIE D.J. UA 1782
PREMIERE 6. JUNI 2009 KLEINES HAUS
TERMINE 7. JUNI 2009
MUSIKALISCHE LEITUNG SAMUEL BÄCHLI INSZENIERUNG UND BÜHNE ELMAR GEHLEN KOSTÜME MARTINA FELDMANN CHOREINSTUDIERUNG CHRISTIAN JEUB DRAMATURGIE JULIANE SCHUNKE
Seit Ewigkeiten wird immer wieder neu von dem Traum erzählt, Mann und Frau seien sich ewig treu. Belmonte, ein junger spanischer Adliger, will für das Leid, das er um die Liebe erduldet hat, belohnt werden. Er gelangt vor das Tor des Serails. Dort hält ein mächtiger Bassa Konstanze, die Geliebte Belmontes, gefangen. Der Haremswächter Osmin weiß ein Lied davon zu singen, was es heißt, auf die Treue zu bauen. Den schwärmerischen Europäern würde er ohnehin am liebsten die Köpfe abhauen. Gut, dass sich Pedrillo, Belmontes Diener, und Blonde, Konstanzes Dienerin, bereits im Serail befinden, um die ins Auge gefasste Entführung aus dem Morgenland auch tatsächlich in die Hand zu nehmen. Die Befreiungsaktion ist die eine Sache. Etwas ganz anderes sind die schwankenden und widersprüchlichen Gefühle der Beteiligten, sobald die Frage nach der Treue tatsächlich auf Leben und Tod gestellt wird. Die Frauen verkünden schließlich über alle Zweifel hinweg: „Es lebe die Liebe.“ Doch die Entführung wird vereitelt. Nun hängt es vom Bassa ab, zu strafen oder zu verzeihen. Die Geschichte steht auf des Messers Schneide…
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DIE HERZOGIN VON CHICAGO
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VON EMMERICH KÁLMÁN LIBRETTO VON JULIUS BAMMER UND ALFRED GRÜNWALD UA 1928
PREMIERE 28. FEBRUAR 2009 GROSSES HAUS
MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. INSZENIERUNG GABRIELE RECH BÜHNE DIRK BECKER KOSTÜME RENÉE LISTERDAL CHOREINSTUDIERUNG CHRISTIAN JEUB KINDERCHOR ALFRED SCHULZE-AULENKAMP DRAMATURGIE WOLFGANG WILLASCHEK
Ein Titel vor dem Namen war und ist zu allen Zeiten eine attraktive Ware. Die erkaufte Aufnahme in den nach wie vor „blendenden“ europäischen Adel ist Teil einer Wette, die die frisch aus Chicago angereiste Millionärstochter Mary Lloyd mit ihren illustren Freundinnen abschließt. Sie trifft bei ihrem Beutezug in einem Tanzlokal auf Sándor Boris, den verarmten ungarischen Erbprinzen von Sylvarien. Dessen Reich, so nebenbei bemerkt, steht kurz vor dem Bankrott. Mary beschließt, mit Foxtrott und Charleston Sándors geliebten Stehgeigern und Walzerklängen den Kampf anzusagen – und dessen Königreich zu kaufen. Aber aufgepasst! Hinter der turbulenten Verwandlungsrevue im Stil der Jazz-Tanz-Operette aus den Goldenen Zwanzigern verbirgt sich weit mehr als ein Bäumchenwechsel-dich-Spiel mit Facetten und Fassaden und dem obligatorischen Happyend. Alle Csárdásianer und Charlestonianer werden wie in einem Wirbelsturm durch eine gigantische Amüsiermaschine gedreht.
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EDITH PIAF
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EIN LEBEN IN LIEDERN VON DIRK SCHATTNER UA 2008 IN DEUTSCHER UND FRANZÖSISCHER SPRACHE
PREMIERE 17. OKTOBER 2008 KLEINES HAUS
TERMINE 25. OKTOBER 2008 31. OKTOBER 2008 2. NOVEMBER 2008 7. NOVEMBER 2008 20. DEZEMBER 2008
MUSIKALISCHE LEITUNG AXEL GOLDBECK INSZENIERUNG DIRK SCHATTNER BÜHNE UND KOSTÜME N. N. DRAMATURGIE WOLFGANG WILLASCHEK DRAMATURGIE JULIANE SCHUNKE MUSIK DAS SPARDOSEN-TERZETT
Eine Frau wird zur unvergesslichen Stimme, um zu überleben. Das Leben ist kein Roman und kein Film, vielleicht aber ein Chanson. Was bleibt von einem Menschen, den das Leben wie einen Spatz auf den Rinnstein setzt und ausgrenzt, um ihn schließlich ins grelle Licht des Ruhmes zu zerren? Edith Giovanna Gassion wird wenige Wochen nach ihrer Geburt von ihrer Mutter verlassen. Ihr Vater, Schlangenmensch im Zirkus, verstößt sie. Mit vier Jahren erblindet sie beinahe. Mit zehn beginnt sie zu singen, auf der einzigen Bühne, die ihr bleibt: der Straße. Nur 147 Zentimeter groß erobert sie das Kabarett, wird Widerstandskämpferin, Weltstar, liebt Affären und rasante Autos, flüchtet sich in Exzesse und Entziehungskuren, um ein Leben zu ertragen, das sie immer wieder in seiner Ausweglosigkeit einholt. Sie träumt von der Seelenwanderung und meidet Friedhöfe. In Restaurants besteht sie darauf, dass alle stets dasselbe essen wie sie. Mit 47 Jahren stirbt sie. Der Arzt weiß für ihren Sterbeort keine genaue Adresse anzugeben und schreibt nur ein Wort: Paris. Vierzigtausend Menschen wohnen ihrer Beisetzung bei.
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EICHBAUM-OPER (UA)
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Ein Kooperationsprojekt von Raumlaborberlin, Schauspiel Essen, Ringlokschuppen Mülheim und dem Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.
PREMIEREIM JUNI 2009 U-BAHN STATION EICHBAUM
„Eichbaum“ ist eine Haltestelle der U-Bahnlinie 18 direkt unterhalb der A 40. Vor 30 Jahren ein Modellprojekt für das mobile Ruhrgebiet, ist sie heute das Bauwerk gewordene Eingeständnis einer fehlgeschlagenen Verkehrsplanung. Diese Haltestelle wird von den Architekten von raumlaborberlin zum Opernraum umgestaltet. Gleichzeitig entwickeln drei Librettisten und drei Komponisten in einer „Opernbauhütte“ das Stück mit dem Titel „Eichbaum-Oper“ über den Ort und seine Menschen. An „Eichbaum“ kann man ihnen bei der Arbeit an der Oper zusehen und mit ihnen Erfahrungen über das Leben rund um die U-Bahnstation austauschen. Die „Opernbauhütte“ ist ein künstlerisches Labor für die Verbindung von Architektur, Theater, Musik und Stadt. Sie öffnet sich für das Publikum bereits in der Entstehungsphase der Oper als Info-Kiosk, Bühne und offene Werkstatt. Der entstehende Opern-Dreiteiler wird von „Eichbaum“ erzählen.
Wie? Das ist das Abenteuer, zu dem dieses urbane Musiktheaterprojekt einlädt.
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GROSSSTADT-TRIPTYCHON
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ZEUS UND ELIDA VON STEFAN WOLPE UA 1928
DIE SIEBEN TODSÜNDEN VON KURT WEILL UA 1933
BERLINER REQUIEM VON KURT WEILL UA 1929
PREMIERE 19. APRIL 2009 KLEINES HAUS
MUSIKALISCHE LEITUNG EUN SUN KIM INSZENIERUNG MICHAELA DICU AUSSTATTUNG BEATA KORNATOWSKA CHOREINSTUDIERUNG CHRISTIAN JEUB DRAMATURGIE WINNIE KARNOFKA DRAMATURGIE WOLFGANG WILLASCHEK
Eine Groteske, ein Ballett, eine Kantate: Drei Musiktheater-Stücke aus den rastlosen „goldenen“ Jahren zwischen den beiden Weltkriegen. Mittendrin Menschen, die auf der Jagd nach dem großen kleinen Glück versuchen, das Trauma der Vergangenheit zu überwinden. In Stefan Wolpes „Zeus und Elida“ ist der alte Griechengott längst ein abgehalfterter Privatmann, der in einer Eintänzerin vom Potsdamer Platz die unsterbliche Europa sieht. Anna hält an ihrem Traum von einem Haus in Louisiana fest, selbst als sich „Die sieben Todsünden“ an ihre Fersen heften. Im „Berliner Requiem“ erinnern Bertolt Brecht und Kurt Weill an nachhallende Menschenschicksale. Drei Stücke zwischen Traum, Täuschung und Theater. Während Kurt Weills Werk seit langem einen festen Platz im Repertoire hat, gilt es, Stefan Wolpe überhaupt erst zu entdecken. Musikalisch wird der Abend vom MiR-Jugendorchester (MJO) begleitet, einem Projektorchester, das ab dieser Spielzeit gemeinsam mit verschiedenen Musikschulen des Ruhrgebietes ins Leben gerufen wird.
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HERR SCHNEE
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MUSIKTHEATER FÜR KINDER NACH EINER IDEE VON MICHAEL SCHULZ UND ANNA MELCHER MUSIK VON ANTONIO VIVALDI, GEORG FRIEDRICH HÄNDEL U.A. AB 6 JAHREN UA 2008 AB 6 JAHREN
PREMIERE 23. NOVEMBER 2008 KLEINES HAUS
TERMINE 25. NOVEMBER 2008 25. NOVEMBER 2008 26. NOVEMBER 2008 26. NOVEMBER 2008 27. NOVEMBER 2008
MUSIKALISCHE LEITUNG N. N. INSZENIERUNG CARSTEN KIRCHMEIER AUSSTATTUNG BEATA KORNATOWSKA DRAMATURGIE JULIANE SCHUNKE
Als gerade keiner hingesehen hat, hat der alte Sergio Herrn Schnee gebaut. Die Leute sagen, Sergio sei seltsam. Aber Sergio ist Sizilianer und er friert wie jeden Winter in Helsinki und ist jeden Winter ein bisschen einsamer. Deswegen spricht er mit Herrn Schnee und erzählt ihm von seiner sizilianischen Heimatstadt Corleone, was übersetzt „Löwenherz“ heißt, von seinem Enkel Tonio und dem Vulkanberg Ätna, auf dem immer Schnee liegt. Und als wieder gerade mal keiner hinsieht, macht sich Herr Schnee auf den Weg gen Süden. Er will nicht in der Frühlingssonne Helsinkis schmelzen, er will unsterblich werden – mitten im ewigen Ätna-Schnee mit Mittelmeerblick! Also reist er quer durch Europa. Doch schon bald gerät er ins Schwitzen. Die Temperaturen steigen, er wird von einer zwielichtigen Gestalt namens Herr Fön verfolgt und so gilt es, „cool“ zu bleiben. Glücklicherweise findet Herr Schnee eine Freundin, die damit Erfahrung hat. Mit Hilfe dieser kleinen Eisverkäuferin, des Schengener Abkommens und findigen Europäern kühlt er sich bis nach Corleone. Er trifft Tonio und muss schließlich eine folgenschwere Entscheidung treffen, die ihn den festen Aggregatzustand kosten könnte ...<BR> Die Reise des mutigen, abenteuerlustigen Herrn Schnee ist gleichzeitig eine Reise in die Klangwelten des Barock. Sänger und Musiker erzählen mit Musik von Händel, Vivaldi, Couperin & Co. humorvoll und anrührend eine Geschichte von ehrgeizigen Zielen und echter Freundschaft.
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LA CAGE AUX FOLLES
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MUSIK UND SONGTEXTE VON JERRY HERMAN BUCH VON HARVEY FIERSTEIN UA 1973 SONGS IN ENGLISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN, DIALOGE IN DEUTSCHER SPRACHE
PREMIERE 22. NOVEMBER 2008 GROSSES HAUS
TERMINE 29. NOVEMBER 2008 6. DEZEMBER 2008 7. DEZEMBER 2008 26. DEZEMBER 2008 31. DEZEMBER 2008
MUSIKALISCHE LEITUNG BERNHARD STENGEL INSZENIERUNG PETER HEILER BÜHNE DIRK BECKER KOSTÜME N. N. CHOREINSTUDIERUNG CHRISTIAN JEUB DRAMATURGIE WOLFGANG WILLASCHEK
Albin alias Zaza, umjubelter Star der Travestie an der Côte d’Azur, und Georges sind als Paar gezwungen, ihre langjährige Beziehung allen möglichen Belastungsproben vor und hinter der Bühne auszusetzen. Nun sollen sie auch noch die Liebe des jungen Paares Anne und Jean Michel, Sohn von Georges, retten. Der Junge hat sich ausgerechnet die Tochter eines erzkonservativen Politikers als Objekt seiner Begierde ausgesucht. Bei einem festlichen Abendessen sollen sich die ungleichen Schwiegereltern nun kennen lernen. So manche Unstimmigkeit wird zu Tage gefördert, die das Lebensmotto der Verkleidungskünstler „I am what I am!“ auf eine harte Probe stellt.
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PETER GRIMES
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VON BENJAMIN BRITTEN LIBRETTO VON MONTAGU SLATER UA 1945 IN ENGLISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN
PREMIERE 24. JANUAR 2009 GROSSES HAUS
MUSIKALISCHE LEITUNG RASMUS BAUMANN INSZENIERUNG ELISABETH STÖPPLER AUSSTATTUNG KATHRIN-SUSANN BROSE CHOREINSTUDIERUNG CHRISTIAN JEUB DRAMATURGIE ANNA MELCHER
Die Menschen eines Küstendorfes klagen den Fischer Peter Grimes an, dem Jungen, der ihm auf See helfen sollte, Gewalt angetan zu haben. Peter Grimes ist von nun an gebrandmarkt. Seine Versuche, in einem Dickicht von Gerücht, Intrige und Neid sein ungebundenes Leben zu verwirklichen, enden in einer Menschenhatz auf ihn. Selbst jene, die ihm am nächsten stehen, die Lehrerin Ellen Orford und Kapitän Balstrode, wenden sich von ihm ab. Die öffentliche Meinung richtet einen Menschen systematisch zu Grunde, ohne sich die Hände schmutzig zu machen. In dem kleinen Städtchen wütet die Doppelmoral. Das Meer wird dabei zwischen trügerischer Ruhe und allmächtigem Orkan zum Spiegelbild eines ausweglosen Seelendramas. Die Musik spannt den Bogen des menschlichen Schreis nach Geborgenheit so weit, dass jeder hört, die Heimat, die Peter Grimes ersehnt, ist nicht von dieser Welt.
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SAMSON ET DALILA
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VON CAMILLE SAINT-SAËNS LIBRETTO VON FERDINAND LEMAIRE UA 1892 IN FRANZÖSISCHER SPRACHE MIT DEUTSCHEN ÜBERTITELN
PREMIERE 21. MÄRZ 2009 GROSSES HAUS
MUSIKALISCHE LEITUNG SAMUEL BÄCHLI CHOREINSTUDIERUNG CHRISTIAN JEUB
Ein Mann und eine Frau: Er versetzt Berge, vernichtet Völker; sie zerstört ihn, als er ihr bedingungslos verfallen ist. Samson setzt sich an die Spitze des hebräischen Aufstandes gegen die Philister. Trotz der Warnung vor den Verführungskünsten Dalilas verrät er der Feindin das Geheimnis seiner Unbesiegbarkeit: seine langen Haare. Dalila raubt sie ihm, er wird gefesselt und geblendet. Doch im Siegestaumel werden die Philister zu Opfern Samsons, der allein mit der Kraft seiner Stimme den Götzentempel zum Einsturz bringt. Saint-Saëns war fasziniert von der Kunst des Oratoriums im Stile Bachs und Händels. Den Stoff wollte er zunächst als Oratorium vertonen, einer Form, die für das Werk in seiner jetzigen Gestalt bestimmend blieb. Daher versinnbildlicht diese Oper eine einzigartige Symbiose aus gewaltigen Tableaus und großen Chorszenen, verbunden mit einer ausgefeilten Charakterisierung der Hauptfiguren.
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